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Eine Zwei-Mann/Frau-Redaktion hat getagt. Nach unzähligen Änderungen und ebensovielen schlaflosen Nächten steht sie nun fest: Die Liste der 20 besten Filme des Jahres.

[20] Be Kind RewindBe Kind Rewind
Regie: Michel Gondry

Es sind die Albernheit, der Fantasiereichtum, das Irritierende, aber auch die stets präsente sanfte Melancholie, die diesen Film zu genau dem machen, was man sich erhofft hatte. Das cineastische Treiben eines Michel Gondry mag man. Oder eben nicht. [>]

[19] Tropic ThunderTropic Thunder
Regie: Ben Stiller

Eine herrlich geschmacklose Kriegsfilm-Parodie mit großartiger Besetzung. Hier ist nichts heilig, wird kein Fettnäpfchen ausgelassen. Der heimliche Star des Films: Ein fettleibiger, kahlköpfiger Tom Cruise. Unpackbar. Nur Schlechtmacher hatten daran keine Freude. [>]

[18] CloverfieldCloverfield
Regie: Matt Reeves

Der Monsterfilm der You-Tube-Generation. "Shot with a hand-held video recorder." Bereits Monate davor als "Untitled J.J. Abrams Project" in aller Munde. Ein Novum von Marketingkampagne. Der Stoff, aus dem heutzutage Kino-Hypes gemacht werden. [>]

[17] El OrfanatoEl Orfanato
Regie: Juan Antonio Bayona

Auch 2008 fanden die sadistischen Spiele ihre Fortsetzung. Dagegen musste dieses spanische Gruselmärchen einfach abstinken. Wenn auch auf angenehme Weise. Horror mit Stil, als würde man sich einen Genre-Klassiker längst vergangener Zeiten zu Gemüte führen. [>]

[16] [rec][rec]
Regie: Jaume Balaguero, Paco Plaza

Immer atemloser, immer beängstigender, bis hin zum fulminanten Ende. Zu Tode erschrocken ist untertrieben. Bestes Terrorkino seit "The Descent". Ein Hoch auf den europäischen Horrorfilm. "Miieeerrrddaaaa"... was für ein klaustrophobischer Alptraum! [>]

[15] Ben XBen X
Regie: Nic Balthazar

Der Vorspann ist genial, das Ende grandios. Auch dazwischen erweist sich diese belgische Filmperle als beeindruckend eigensinnig und verstörend. Immer mehr verschwimmen die Grenzen zwischen realer Welt und der des Computerspiels. "Jedes Ende ist ein Anfang..." [>]

[14] Son Of RambowSon Of Rambow
Regie: Garth Jennings

Kein Schreibfehler. Auch keine weitere Rückkehr des muskelbepackten Sly aus dem Vorruhestand. Stattdessen so eine Art Hommage an Amateurfilmer, kindliche Fantasie und Freundschaft. Ein charmant amüsanter Nostalgietrip... "childhood magic on film". [>]

[13] Across The UniverseAcross The Universe
Regie: Julie Taymor

"The most original, exhilarating, spectacular, groundbreaking motion picture of the year." Nun lief das Beatles-Musical aber bereits 2007 in aller Welts Kinos. Ausnahme: Österreich. Weil doch aber Filmstoff für die Ewigkeit. Wenn auch bloß für Beatles-Nostalgiker. [>]

[12] There Will Be BloodThere Will Be Blood
Regie: Paul Thomas Anderson

Wirklich gern haben, nein, das kann ich dieses verstörende "Oil!"-Epos nicht. Wären da nicht Paul Thomas Anderson, Daniel Day-Lewis, Jonny Greenwood, ich weiß nicht. Und so zeige ich mich beeindruckt. Schwer beeindruckt. There was blood... "I'm finished." [>]

[11] Waltz With BashirWaltz With Bashir
Regie: Ari Folman

Ein dokumentarischer Animationsfilm über die Traumata des Krieges. Folmans eigene Form der Therapie. Eindringlich erzählt, visuell beeindruckend umgesetzt, mit großartiger Musik unterlegt. "Nothing short of the best war movie that I've seen in a very long time..." [>]

[10] Lars And The Real GirlLars And The Real Girl
Regie: Craig Gillespie

Man nehme Sonderling und Sexpuppe und erhalte eine intelligente und wunderbar unaufdringliche Tragikomödie. Keine platten Gags. Kein schallendes Gelächter. Stattdessen darf zufrieden geschmunzelt werden. Über einen stets sehenswerten Ryan Gosling. [>]

[09] Happy-Go-LuckyHappy-Go-Lucky
Regie: Mike Leigh

Vorsicht: Dieser Film verbreitet gute Laune. "I'm quite an optimist, quite happy in life, quite smiley." Eben Poppy. Schrill, albern, aber auch hochmoralisch. Wer hierbei Bedenken äußert, kann eigentlich nur ein ebensolcher Griesgram wie Poppys Fahrlehrer sein. [>]

[08] Iron ManIron Man
Regie: Jon Favreau

Marvels gelungener Erstalleinversuch. Mehr noch die längst herbei-gesehnte One-Man-Show von Robert Downey Jr.. Der richtige Mann für's Superhelden-Format. Einer, der es drauf hat, aus "Iron Man" mehr als einen weiteren Spezialeffekt-überladenen Actionreißer macht. [>]

[07] OnceOnce
Regie: John Carney

Auswärtsmatch für Tschechien. Noch dazu in Irland. Kein Problem für Marketa Irglova, musste Glen Hansard ihrem Charme doch einfach erlegen. Der bescheidenste, ehrlichste und sympathischte Musikfilm seit langem. Herrlich unperfekt, einfach nur liebenswert. [>]

[06] Låt Den Rätte Komma InLåt Den Rätte Komma In
Regie: Tomas Alfredson

Vampirstreifen, Kinderfilm oder doch etwas gänzlich anderes? Diese schwedische Romanverfilmung einzuordnen, ist kein Leichtes. Meditative Bildern, langsames Erzähltempo, gruselige Details. Wer auf das US-Remake wartet, ist selbst schuld. [>]

[05] The Dark KnightThe Dark Knight
Regie: Christopher Nolan

"Mad-crazy-blazing brilliant." Heath Ledger als Joker, der grell geschminkte Anarchist mit dem teuflischen Grinsen. Einfach furchteinflößend. Schlichtweg überragend. Atemberaubend inszenierte Düster-Action im ganz großen Stil. Intensiver geht nicht. [>]

[04] JunoJuno
Regie: Jason Reitman

Keine hochdramatische Großproduktion. Keine Brachial-Humor-Komödie. Einfach nur ein extrem netter Film. Thematik: Heiter durch die Problemschwangerschaft. "I don't see what anyone can see, in anyone else. But you. [...] Du-du-du-du-du-du-du-du... but you." [>]

[03] The WrestlerThe Wrestler
Regie: Darren Aronofsky

Mickey Rourke und die Performance seines Lebens. Und das als alternder Show-Catcher. Eine schnörkellose Hommage fern jeglicher von Aronofsky gewohnten optischen Spielereien. "Seriously, you're totally going to cry." Mickey for Oscar? Warum eigentlich nicht? [>]

[02] WALL·EWALL·E
Regie: Andrew Stanton

Pixar-Animation präsentiert: Die Zukunftsromanze. Zwischen zwei Robotern. Eigentlich unglaublich dabei so viele Gefühle rüberzubringen, dass es einem folgeschwer aufs Gemüt schlägt. Menschlicher geht nicht. Inklusive der genialsten 40 Kinominuten dieses Jahres. [>]

[01] Sweeney Todd - The Demon Barber Of Fleet StreetSweeney Todd - The Demon Barber Of Fleet Street
Regie: Tim Burton

Unheimlicher, furchteinflößender, aber auch hoffnungsloser Johnny Depp bislang nicht rüberkam. Kitschiger, gruseliger, vor allem aber blutiger Tim Burton noch nie inszenierte. Wen stört da noch, dass unentwegt gesungen wird? Eine herrlich überzogene Musical-Adaption. [>]

Diese Auflistung ist unter beträchtlicher Beeinflussung von Bookworm entstanden.

[Y2K+8: DIE PLATTEN VON GESTERN (1)]
[Y2K+8: DIE PLATTEN VON GESTERN (2)]
[Y2K+8: DIE PLATTEN VON GESTERN (3)]

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