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Auch dieses Jahr wurden wieder Stöße von CD's durchgehört. Manche davon mehr, die meisten weniger. Zum Abschluss gibt es nun die Top 20 der besten Alben 2007.

[20] Polarkreis 18: stPolarkreis 18
st

Dresden ist nicht Island. Klar. Aber diese Stimme, dieser Bandname. Wen wundern da Vergleiche? Doch Polarkreis 18 sind anders. Weil ihr Debutalbum zwar nach vielem klingt, aber nicht dingfest zu machen ist. Die "alte" Spex lässt grüßen. [>]

[19] Broken Social Scene Presents Kevin Drew: Spirit If...Broken Social Scene Presents Kevin Drew
Spirit If...

Ein neues BSS-Album. Aber auch wiederum nicht. Und eigentlich doch. Denn Kevin Drew hat eine Soloplatte gemacht, präsentiert diese allerdings unter dem Band-Deckmantel. Spannend, intensiv, ausufernd, komplex. Voll unerschöpflichem Ideenreichtum. [>]

[18] Patrick Watson: Close To ParadisePatrick Watson
Close To Paradise

Ein Album wie ein Ausflug ins Paradies. Einfach eintauchen und sich dem Schwebezustand ausliefern. Patrick Watson - Sänger, Pianist, Komponist, Band - zaubert/zaubern die wundervollste Musik, der man sich dieses Jahr hingeben kann. [>]

[17] Saul Williams: The Inevitable Rise And Liberation Of Niggy Tardust!Saul Williams
The Inevitable Rise And Liberation Of Niggy Tardust!

Die Musikrevolution, Teil 2. Saul Williams und Trent Reznor folgen Radiohead, tragen die Plattenindustrie zu Grabe. Dass das Dreamteam nebenbei ein Killeralbum abliefert, durfte man erwarten. Ghetto meets Gothic meets Hardcore meets Hip Hop. [>]

[16] PJ Harvey: White ChalkPJ Harvey
White Chalk

Durchwegs Balladeskes, getragen vom kunstvoll verstimmten Piano. Dazu jene Stimme, die anstatt zu schreien lieber flüstert und haucht. Unverkennbar, und doch merklich anders. Eine herausragende Musikerin hat zu neuer Stärke gefunden. [>]

[15] Interpol: Our Love To AdmireInterpol
Our Love To Admire

Das schwierige dritte Album. Der Druck sich weiterentwickeln zu müssen. Interpol haben es probiert und präsentieren sich auf "Our Love To Admire" gewohnt gewöhnungsbedürftig. Auf der Suche nach dem perfekt inszenierten Halbdunkel. [>]

[14] Arctic Monkeys: Favourite Worst NightmareArctic Monkeys
Favourite Worst Nightmare

Der Nachfolger zum letztjährigen "Album des Jahres". Kann man den Arctic Monkeys aufgrund der fehlenden Überdosis Fortschritt einen substanzlosen Abklatsch von Altbekanntem vorwerfen? Fuck Erwartungsdruck. Eat this, Nörgler. [>]

[13] Animal Collective: Strawberry JamAnimal Collective
Strawberry Jam

Ein weiteres unvergleichbares Album, das alles bietet, was man sich von diesem merkwürdigen Band-Wesen erwarten - oder eben nicht erwarten - kann. Innovativer Indie-Pop mit dem Hang zu improvisierten Soundcollagen. Nie weniger, meist sogar mehr. [>]

[12] Battles: MirroredBattles
Mirrored

2006 noch beim Donaufestival. 2007 bereits als heißester Scheiß gehandelt. Und tatsächlich: Die Battles haben ein Album gemacht, das anders ist. "Singt da einer? Oder was ist das? Papa Schlumpf auf Drogen?" Es darf/durfte gehypt werden. [>]

[11] Sunset Rubdown: Random Spirit LoverSunset Rubdown
Random Spirit Lover

Für die Veröffentlichungspolitik kann er nichts. Der Workaholic macht einfach weiter. Und vollbringt mal eben eine weitere Großtat. Ein durchdachteres Album kommt einem 2007 nicht unter. Wann hatte Spencer Krug bloß die viele Zeit dafür? [>]

[10] Menomena: Friend And FoeMenomena
Friend And Foe

Ein Album, dem man zuerst nicht wirklich verfallen will, das man dann aber doch immer und immer wieder hört. Menomena ist ein Kunststück gelungen. Die Platte für Freund und Feind. Inklusive "possibly the most brilliantly executed cover art of the decade". [>]

[09] Of Montreal: Hissing Fauna, Are You The Destroyer?Of Montreal
Hissing Fauna, Are You The Destroyer?

Of Montreal, die Achte. So sieht also das perfekte Pop-Album 2007 aus. Wunderbar verrückter, dabei aber stets extremst melodiöser Dance-Pop, vollgestopft mit unzähligen anbetungswürdigen Ideen. Das genaue Gegenteil von unspaßig. [>]

[08] White Stripes: Icky ThumpWhite Stripes
Icky Thump

Meg und Jack als "Pearly King & Queen"? Oder gar als Liberace-Doubles? Wie auch immer. Man beachte die Mariachi- und Schottland-Einflüsse. Es darf wieder Rot-Weiß-Schwarz getragen und gewohnt grob-bissig gebluesrockt werden. [>]

[07] Naked Lunch: This Atom Heart Of OursNaked Lunch
This Atom Heart Of Ours

Naked Lunch schaffen es auf den erstaunlichen Vorgänger noch einen draufzusetzen. Simpel und doch ungemein wirkungsvoll, erhaben und doch herzzerreißend melancholisch. Ein Album, das Potential hat in den Himmel zu wachsen. [>]

[06] Tocotronic: KapitulationTocotronic
Kapitulation

Frei von Peinlichkeiten, ist soetwas bei Tocotronic überhaupt möglich? Es ist. Alle haben sie recht, die behaupten, "Kapitulation" sei das beste Album ihrer Bandgeschichte. Bedeutungs-schwangeres Marke Dirk von Lowtzow. So mag man das. [>]

[05] Arcade Fire: Neon BibleArcade Fire
Neon Bible

Das schwierige zweite Album. Vieles auf "Neon Bible" ist anders. Was bleibt, ist der Mut zur großen Geste. Nein, das Feuer ist nicht erloschen. Und meine Enttäuschung darüber, dass "Neon Bible" keinesfalls an "Funeral" heranreicht, hält sich doch in Grenzen. [>]

[04] Nine Inch Nails: Year ZeroNine Inch Nails
Year Zero

Das Album zur viralen Marketingkampagne. Ob "Year Zero" das Zeug zu mehr hat? Sicher doch. Ich lege mich fest: Großtat. Eine (weitere) wichtige (NIN-) Platte. Und sei es auch nur für die Hardcore-Klientel. Apocalypse... Now. [>]

[03] Burial: UntrueBurial
Untrue

Seine Identität bleibt ein Geheimnis. Ausnahme-Dubstepper Burial lässt lieber die Musik für sich sprechen. Unfassbar schön, wie von Geisterhand erschaffen. Ein Mysterium, anders als andere Musik... "it can send brains directly to another dimension." [>]

[02] LCD Soundsystem: Sound Of SilverLCD Soundsystem
Sound Of Silver

Der pure Wahnsinn. Keine Platte, die für das gemütliche Nebenbeihören gedacht ist, mit der irgendein Dancefloor dieser Welt unentflammt bleibt. Ein hoffnungsloser Fall, wer hier nicht ausflippt. Oder wenigstens mitzuckt. [>]

[01] Radiohead: In RainbowsRadiohead
In Rainbows

"The first Radiohead record which works on shuffle" mag zwar nicht ihr bestes sein, zum "Album des Jahres" reicht es jedoch allemal. Wegen der an Schönheit kaum zu überbietenden Musik. Aber auch wegen der Idee, dem Mut zum nächsten Schritt. [>]

[Y2K+7: DIE PLATTEN VON GESTERN (2)]
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