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Auch dieses Jahr wurden wieder Stöße von CD's durchgehört. Manche davon mehr, die meisten weniger. Zum Abschluss gibt es nun die Top 20 der besten Alben 2005.

[20] Editors: The Back RoomEditors
The Back Room

Schon wieder eine Gitarren-Rock-Band, die uns mit ihrem Retro-Sound im Stil der 80er beglücken will? Nix da Trendsurfing. Eine bessere Mixtur aus Pop und Rock mit dermaßen viel Dringlichkeit und Leidenschaft gab es 2005 nur schwer zu finden. [more]

[19] We Are Scientists: With Love And SqualorWe Are Scientists
With Love And Squalor

Ein Album voll mit hochansteckender Drei-Minüter zwischen Indie-Pop, Post-Punk und Art-Rock. Kompakt, packend und nie um die ganz großen Melodien verlegen. Power-Pop wie er im Buche steht. Ein großer Pluspunkt: Katzen auf dem Cover. [more]

[18] Spoon: Gimme FictionSpoon
Gimme Fiction

Schräge Gitarrenriffs, zurückhaltend groovende Rhythmusarbeit, genial versponnene Arrangements, unerwartete Stilwechsel, eingängige Melodien mit plötzlichen Gefühlsausbrüchen. Das fünfte Spoon-Album hat unzähligen Facetten. Und macht süchtig. [more]

[17] M83: Before The Dawn Heals UsM83
Before The Dawn Heals Us

Zeitgenössischer Elektro-Pop trifft auf melancholischen Retro-Sound. Boards Of Canada vermischen sich mit Jean Michel Jarre. Das klingt mal hoffnungslos verträumt, mal wild hochbrausend. Hier wird großes Drama inszeniert. Pathos in Vollendung. [more]

[16] dEUS: Pocket RevolutiondEUS
Pocket Revolution

Das erste Album seit sechs Jahren. Nicht wirklich revolutionär, fast schon konventionell. In diesem Fall kein Nachteil. Zu facettenreich präsentieren sich die "neuen" dEUS. Alles feinstes Songmaterial für die Indie-Fraktion. Three Words: Worth. The. Wait. [more]

[15] Depeche Mode: Playing The AngelDepeche Mode
Playing The Angel

25 Jahre gibt es sie nun schon. Und dann solch ein Album: Düster und fesselnd, elektronisch und tanzbar. Wie ein Update von "Black Celebration". Und Dave Gahan singt wieder mal wie ein Gott. Soetwas lässt die Herzen der Fans höher schlagen. [more]

[14] Patrick Wolf: Wind In The WiresPatrick Wolf
Wind In The Wires

Ein moderner Troubadour. Seine Musik klingt erfrischend neu, aber auch furchtbar altmodisch. Hier die Synthieklänge und Computerbeats, dort Akkordeon, Harmonium und die heißgeliebte Ukulele. Gewöhnungsbedürftig und faszinierend. [more]

[13] Clap Your Hands Say Yeah: stClap Your Hands Say Yeah
st

Kein Plattenvertrag? Wer braucht soetwas heute noch. Gibt ja Internet. Jedenfalls sorgte diese unverschämt frische Mixtur aus Trash und Harmonie mit der unüberhörbaren Referenz in Richtung Talking Heads für einigen Gesprächsstoff. Zurecht. [more]

[12] Maximo Park: A Certain TriggerMaximo Park
A Certain Trigger

Eines jener Alben, denen man 2005 unmöglich entkommen konnte. Unverschämt erfrischende und dynamische Rockmusik mit wunderbaren Popmelodien und ebensolchen Breaks. So viele Indie-Hits in einem Stück hat man lange nicht mehr gehört. [more]

[11] Franz Ferdinand: You Could Have It So Much BetterFranz Ferdinand
You Could Have It So Much Better

Album des Jahres 2004. Eine schwere Bürde. Da kann der Nachfolger nicht mithalten. Im Vergleich mit der Konkurrenz steht der Gute-Laune-Indie-Pop des Vierers aus Glasgow aber immer noch ganz oben. Ich bleibe dabei: Fucking intelligent. [more]

[10] Death Cab For Cutie: PlansDeath Cab For Cutie
Plans

Der Nachfolger zu einer der heißgehandeltsten Indie-Platten der letzten Jahre. Wie schon bei "Transatlanticism" wird auch hier Melancholie ganz groß geschrieben. Trauriger, dabei aber nie depressiver Indie-Pop. Eine richtig schöne Platte. [more]

[09] Nine Inch Nails: With TeethNine Inch Nails
With Teeth

Das erste Album seit fünfeinhalb Jahren. Eine weitere therapeutische Sitzung. Nicht mehr ganz so brutal wie früher. Kein Konzept, dafür songorientierter. Zwischen Kommerz und Experiment. Ein weiteres Sounderlebnis erster Klasse. [more]

[08] Animal Collective: FeelsAnimal Collective
Feels

Ein Haufen Spinner macht Musik. Anspruchsvolle Popmusik. Was das zu bedeuten hat, entbehrt sich jeglicher genaueren Definition. Nur soviel: Dieses Album ist zum Heulen schön. Gleichzeitig aber auch dermaßen wirr, dass man lachen könnte. [more]

[07] Broken Social Scene: stBroken Social Scene
st

Es gibt sie noch, diese überdimensionalen Alben, die man sich erst erarbeiten muss. Zu komplex, zu ausgetüftelt, zu kunstvoll gestaltet, um gleich Klick zu machen. Diese Band macht keine Konsensplatte. Und das ist gut so. Grandiose Musik. [more]

[06] White Stripes: Get Behind Me SatanWhite Stripes
Get Behind Me Satan

Der Albumtitel des Jahres. Soviel ist sicher. Passend dazu frönen Jack und Meg den Blues, haben aber auch so manche Überraschung parat. Beispielsweise schräges Klaviergeklimper oder eine Marimba. So macht Teufelsanbetung Spaß. [more]

[05] Sufjan Stevens: Come On Feel The IllinoiseSufjan Stevens
Come On Feel The Illinoise

Jedem der 50 Bundesstaaten der USA sein Album. Der Mann hat sich einiges vorgenommen. Noch dazu widmet er Teil 2 seines angepeilten Lebenswerkes beachtliche 22 Stücke und 75 Minuten Spielzeit. Ein über alle Maße ambitionierter Geniestreich. [more]

[04] Nine Horses: Snow Borne SorrowNine Horses
Snow Borne Sorrow

David Sylvian erfindet sich neu. Wieder einmal. Keine abstrakten Soundwelten. Stattdessen seine poppigste Platte seit langem. Wunderschöne Melodien, atmosphärische Leichtigkeit. Und diese Stimme. Ein wahrlich erhabenes Stück Musik. [more]

[03] Bright Eyes: I'm Wide Awake, It's Morning / Digital Ash In A Digital UrnBright Eyes
I'm Wide Awake, It's Morning / Digital Ash In A Digital Urn

Zwei Alben an einem Tag: Mal traditioneller Folk-Rock in bester Singer/Songwriter-Manier. Mal elektronisch angehauchte Experimente, wo Conor Oberst schon mal Neuland betritt. Zwei kleine Meisterwerke. Den Favoriten wähle jeder selbst. [more]

[02] Bloc Party: Silent AlarmBloc Party
Silent Alarm

Es gibt Bands, die schon auf ihrem Debut alles richtig machen. Glasklarer Indie-Pop zwischen New Wave und Post-Punk. Mal kantig rockig, dann wieder ultimativ tanzbar, hin und wieder auch hoffnungslos verträumt. Manchmal alles in einem Song. [more]

[01] Wolf Parade: Apologies To The Queen MaryWolf Parade
Apologies To The Queen Mary

Wunderbar überdrehte Musik. Hoffnungslos verspielt und mitreißend ausgelassen. Dermaßen sympatisch hat schon lange keine Band mehr vor sich hergerumpelt, wie der kanadische Vierer auf seinem ersten Longplayer. Zwölf Lieblingslieder. [more]

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